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Grundsätze der Regulativen Hauttherapie® Rosel Heim nature + science

Primäres Ziel ist immer die Gesunderhaltung der Haut.

Der wissenschaftliche Ausgangspunkt (orange gedruckt) ist die Berücksichtigung folgender Tatsachen:

1.
"Unsere Haut ist fester Anteil unseres Immunsystems. Alle Zellen der Epidermis sind immunkompetent und können mit allen anderen Immunzellen des Organismus kommunizieren. Körperfremde Stoffe, die in die Haut eingeschleust werden, können Immunreaktionen nicht nur in der Haut auslösen."

2.
"Eine intakte Bakterienflora auf der Haut ist wichtig, denn sie produziert den Hydrolipidfilm unserer Haut, regelt den Abbau der Hornschicht und dient der Außenverteidigung des Organismus gegen fremde und krankmachende Keime."

3.
"Die Zellreserven unserer Haut sind begrenzt. Das Altern ist ein in eine Richtung verlaufender Prozess der endlich ist. Unser Alter ist durch die jeweilig vollzogene Zellteilung definiert. Beschleunigte Zellteilung bedeutet beschleunigtes Altern".


Zum Verständnis:

Zu 1.:
Körperfremde Stoffe können über Inhaltsstoffe von Kosmetika, sogenannte "Transportvehikel" wie z. B. Nanos oder Liposomen etc. sowie durch apparative Anwendungen wie z. B. Ultraschall, Radiowellen, Porationen, Sauerstoff... in die Haut geschleust oder mit Druck und brachialer Geschwindigkeit in die Haut gepresst werden. Sie durchdringen / überwinden so die uns von unserer Biologie zum Schutz unseres Körpers mitgegebene Hautbarriere) und können - da unsere Haut mit unserem ganzen Körper in Verbindung steht,  in der Folge Immunreaktionen ( z. B. Allergien, Schwellungen, Ekzeme, Entzündungen ...) nicht nur in der Haut auslösen. Das selbe Risiko besteht beim Einstechen körperfremder Stoffe in die Haut ( z. B. Permanent Make-up, Microblading, BB Glow, Tattoos etc.). 
 
Zu 2.:
Eine Beschädigung der hauteigenen Bakterienflora durch ungeeignete Pflegeprodukte bzw. apparative Anwendungen kann die Ansiedlung fremder bzw. pathogener Keime begünstigen. Eine (Über)-Konservierung von Hautpflegeprodukten mit bakteriziden Substanzen führt oft zur Abtötung hauteigener Bakterien.

Zu 3.:
Schälen - schleifen - peelen - stechen: verletzen
Aggressive Substanzen wie z. B. mechanische Peelings, chemische Tiefenpeelings, Säuren... sowie Behandlungsverfahren wie z. B. Dermabrasionen, Needling-Behandlungen... verletzen die Epidermis und lösen dadurch einen Wundheilungsprozess (= Regenerationsprozess der Haut) aus, indem sie die Bildung neuer Hautzellen anregen. Die Haut ist in der Folge kurzfristig praller, erscheint rosig und frisch - jünger. Jedoch bezahlt man diese leider nur kurzfristigen Resultate de facto mit einer verfrühten Hautalterung, denn die Zellreserven unserer Haut sind begrenzt und lassen sich nicht wieder auffüllen - das ist inzwischen eindeutig wissenschaftlich erwiesen.


 


 

 

 

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